Overdraft
Overdraft
Overdraft, im Deutschen auch als Kontoüberziehung bekannt, ist ein Finanzbegriff, der eine Situation beschreibt, in der mehr Geld von einem Konto abgehoben wird, als darauf verfügbar ist. Wenn das Konto ins Minus rutscht, befindet man sich im Overdraft. Banken bieten oftmals die Möglichkeit, ein Konto zu überziehen, um kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Dies bedeutet, dass Transaktionen wie Lastschriften oder Kartenzahlungen trotz fehlender Deckung ausgeführt werden können. Es ist eine Art Kredit, den die Bank gewährt. Die Inanspruchnahme eines Overdrafts ist nicht kostenlos. Banken erheben Zinsen auf den überzogenen Betrag. Diese Zinsen sind oft höher als bei einem gewöhnlichen Kredit, was Overdraft zu einer teuren Finanzierungsoption machen kann. Im Cashflow-Kontext ist es wichtig zu verstehen, dass Overdraft zwar kurzfristige Liquiditätslücken schließt, aber keinen positiven Cashflow erzeugt. Tatsächlich können die hohen Kosten eines Overdrafts den Cashflow belasten, da sie die Ausgaben erhöhen. Um nicht in eine Kostenfalle zu geraten, sollte der Overdraft nur in Ausnahmefällen genutzt werden. Langfristig sind Haushaltsplanung und ein Notfallfonds besser geeignet, um unerwartete Ausgaben zu decken. Zudem ist es ratsam, die eigenen Finanzen regelmäßig zu überprüfen und nach einer günstigeren Finanzierungsform zu suchen.Was ist ein Overdraft?
Wie funktioniert der Overdraft?
Welche Kosten entstehen durch Overdraft?
Overdraft und Cashflow
Tipps für den Umgang mit Overdraft