Overhead Volume Variance
Overhead Volume Variance
Die Overhead Volume Variance ist eine wichtige Kennzahl im Bereich der Kostenrechnung und des Finanzmanagements. Sie zeigt, wie stark die tatsächlichen von den geplanten Gemeinkosten eines Unternehmens abweichen, wenn es um die Produktion von Waren oder Dienstleistungen geht. Dabei geht es insbesondere darum, wie effektiv das Unternehmen bei der Ausnutzung seiner Kapazitäten ist.
Die Berechnung erfolgt durch die Multiplikation der Differenz zwischen den erwarteten und den tatsächlich produzierten Einheiten mit dem geplanten Gemeinkostensatz pro Einheit. Ist das Ergebnis positiv, hat das Unternehmen weniger produziert als geplant, was oft zu höheren Stückkosten führt. Ein negatives Ergebnis bedeutet hingegen, dass mehr produziert wurde als geplant, was zu einer besseren Kostenauslastung führt.
Ein Verständnis der Overhead Volume Variance kann dabei helfen, die Effizienz und die Kostenstruktur eines Unternehmens zu verbessern. Direkte Auswirkungen auf den Cashflow sind besonders relevant, wenn die Gemeinkosten einen großen Teil der Gesamtkosten ausmachen. Eine positive Overhead Volume Variance kann anzeigen, dass Ressourcen nicht optimal genutzt werden, was den Cashflow belastet. Eine Reduzierung dieser Varianz kann dazu führen, dass mehr Geld im Unternehmen bleibt und somit der Cashflow gestärkt wird.
Um die Overhead Volume Variance niedrig zu halten, setzen Unternehmen auf eine präzise Planung und Steuerung ihrer Produktionsprozesse. Das hilft, Kosten zu sparen und die Finanzen im Blick zu behalten. In der Praxis bedeutet das zum Beispiel, dass Produktionspläne eng mit der Nachfrage abgestimmt werden müssen, um unnötige Kosten durch Leerlaufzeiten oder Überproduktion zu vermeiden.
Was ist Overhead Volume Variance?
Wie wird die Overhead Volume Variance berechnet?
Bedeutung für den Cashflow
Overhead Volume Variance in der Praxis