Repurchase Agreement

Repurchase Agreement

Was ist ein Repurchase Agreement?

Ein Repurchase Agreement, oft als Repo abgekürzt, ist eine Form der kurzfristigen Geldleihe, die meist von Banken und anderen Finanzinstitutionen genutzt wird. Dabei verkauft eine Partei Wertpapiere an eine andere und vereinbart gleichzeitig, diese zu einem späteren Zeitpunkt und zu einem vorab festgelegten Preis zurückzukaufen. Diese Art von Vereinbarung hilft Unternehmen dabei, ihren kurzfristigen Cashflow zu verbessern, indem sie temporär Liquidität erhalten.

Wie funktioniert ein Repurchase Agreement?

Stellen Sie sich vor: Ein Unternehmen A braucht flüssige Mittel, besitzt aber Wertpapiere. Es verkauft diese Papiere an Unternehmen B und bekommt sofort Geld. Gleichzeitig verspricht A, die Wertpapiere zu einem festgesetzten Datum und Preis zurückzukaufen. Der Rückkaufpreis ist höher als der Verkaufspreis. Die Differenz zwischen beiden Preisen ist die Zinszahlung für das geliehene Geld.

Die Rolle von Repurchase Agreements für den Cashflow

Für Unternehmen bedeutet die Nutzung von Repurchase Agreements, dass sie besser planen können. Sie sichern sich damit kurzfristig Geld, um ihre Rechnungen zu zahlen oder Investitionen zu tätigen, ohne langfristige Schulden zu machen. Außerdem können sie ihre Wertpapiere behalten und von eventuellen Kursgewinnen profitieren. Somit sind Repos ein nützliches Werkzeug für die Cashflow-Steuerung.

Vorteile eines Repurchase Agreement

Das Repurchase Agreement bietet viele Vorteile: Es ist schnell verfügbar, flexibel und mit geringeren Zinsen verbunden als herkömmliche Kredite. Des Weiteren ist es für den Kreditgeber sicher, da die Wertpapiere als Sicherheiten dienen. Dadurch haben auch kleinere Unternehmen die Möglichkeit, an Kapital zu kommen und ihren Cashflow zu stabilisieren.

Risiken eines Repurchase Agreement

Natürlich gibt es auch Risiken. Wenn der Wert der Wertpapiere stark fällt, kann dies für den Verkäufer zum Problem werden. Ebenfalls besteht das Risiko, dass eine Partei ihren Teil des Deals nicht einhält. Daher ist es enorm wichtig, Repurchase Agreements nur mit vertrauensvollen Partnern durchzuführen.

Beispiel für ein Repurchase Agreement

Angenommen, eine Bank benötigt kurzfristig Geld zur Kreditvergabe. Sie verkauft Staatsanleihen an eine andere Bank und kauft sie nach einem Monat zurück. Währenddessen verdient die zweite Bank an den Zinsen. Die erste Bank kann in der Zwischenzeit Kredite vergeben und so ihren Cashflow aufrecht erhalten.

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